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12/05
2021

Ein Interview mit Will Ramsay, Gründer der Affordable Art Fair

Wer ist Will Ramsay? Warum und wie bist du in die Welt der Kunst eingestiegen?

Meine Laufbahn begann in der britischen Armee, in der ich fünf Jahre gedient habe, es war jedoch eine schlechte Kunstgalerie-Erfahrung Mitte der Neunziger, als mir deutlich bewusst wurde, dass in der Welt der zeitgenössischen Kunst eine kommerzielle Lücke bestand. Ich war verblüfft über den eiskalten Empfang und den Mangel an Beratung. Wenig später habe ich mich drangemacht, die etablierten Normen herauszufordern und so wurde meine Galerie Will‘s Art Warehouse geboren.

Dies führte 1999 zur Gründung der ersten Affordable Art Fair im Battersea Park, in South London – Mehr oder weniger zur gleichen Zeit, als Martin Miller seinen Martin Miller‘s Gin in Notting Hill auf den Markt brachte.

Ich spule mal einundzwanzig Jahre vor bis 2021 und bin jetzt am Ruder von dreizehn jährlich stattfindenden Kunstmessen in zehn Städten weltweit. 2016 haben wir den Online-Marktplatz der Affordable Art Fair vom Stapel laufen lassen, auf dem Kunstliebhaber 365 Tage im Jahr nach erschwinglicher Kunst stöbern und diese kaufen können.

Ich habe Kunst schon immer geliebt. Obwohl ich Geografie studiert habe, hatte ich immer eine Leidenschaft für Kunst, die ursprünglich von einem motivierenden Kunstlehrer in der Schule geweckt wurde. Mein erstes Kunststück habe ich 1990 in Moskau gekauft, woraus sich seitdem eine eklektische Sammlung aus verschiedenen Formen und Größen entwickelt hat, inklusive eines fast zweieinhalb Meter großen Styropor-Rappers!  

War es schon immer ein Traum von dir, eine Kunstmesse zu schaffen oder kam das Ganze eher unerwartet?

Mein Traum war von Anfang an nicht nur eine Will‘s Art Warehouse aufzumachen, sondern mehrere Galerien, alle im Namen der Demokratisierung der Kunst. Nachdem ich ein derartig positives Feedback auf Will‘s Art Warehouse erhalten hatte, da es sich um ein absolut zwangloses Ambiente handelt, in dem jeder Kunst suchen und kaufen kann, beschloss ich, das Ganze größer aufzuziehen und rief die erste Affordable Art Fair ins Leben.

Jedoch hat sich meine Mission nicht geändert: Von Anfang an war sie darauf ausgerichtet, Kunst bezahlbar und somit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ich wollte die spürbaren Barrieren der Kunstwelt niederreißen und den Leuten die Chance geben, Kunst zu genießen und sie in einem amüsanten und einladenden Ambiente zu sammeln. Ebenso wollte ich dem Publikum vermitteln, dass man kein Experte oder Multimillionär sein muss, um Kunst kaufen zu können.

Wie viele Leute haben dir gesagt, dass du „verrückt“ bist und haben versucht, dich davon zu überzeugen, dass du einen riskanten Kurs einschlägst, wenn du darauf bestehst, dir deinen Traum zu erfüllen?

Ich schickte einem Galeristen, den ich kannte, meinen Businessplan. Als ich ihn anschließend besuchte, um sein Feedback zu erfahren, schmiss er ihn auf den Couchtisch vor uns und sagte: „Das wird nie was.“

Vielleicht war ich tatsächlich verrückt, alles, was ich damals hatte, aufs Spiel zu setzen. Ich erhielt einen durch meine Vermögenswerte besicherten Dispositionskredit von £ 100.000. Ich nahm bis zu nervenzerreißenden £ 96.000 davon in Anspruch, bevor es wieder runter ging!

Wir hatten eine Debatte zum Thema „Wahnsinn oder Genialität“. Dabei ging es um den künstlerischen Prozess im Kontext der Online-Messe von AAF und wir konnten tatsächlich Parallelen erkennen, wie wir als Künstler und Unternehmer ein Business angehen. Siehst du dich selbst als „künstlerischer Geschäftsmann“ oder hast du eher eine Künstlerseele, wie wir bei der Geschichte von Martin Miller sehen können?

Ich würde sagen, ein bisschen von Beidem: Ich habe Kunst und Kunstgeschichte studiert, ich liebe Kunst und rede gerne mit Künstlern. Ich finde es toll, das Leben anderer durch Kunst zu bereichern, und zu beobachten, mit wie viel Spaß die Leute ihr erstes Kunstwerk kaufen. Ich liebe es, jungen Künstlern zu Erfolg zu verhelfen, Galerien, die sie vertreten, zu unterstützen und neuen Käufern den Einstieg in das Sammeln von Kunst zu vereinfachen. Ich freue mich, dass die Affordable Art Fair bereits seit 21 Jahren aktiv zum Ökosystem der Kunst beigeträgt.

Sowohl Künstler als auch Unternehmer sind darauf angewiesen, dass die Kreativität unaufhaltsam fließt, und das liebe ich. Neue Ideen sind mein Kraftstoff.

Der Traum von Martin Miller führte ihn nach Island, auf der Suche nach dem reinsten Wasser für den besten Gin. Hat dein Traum dich auch an entlegene Orte oder in Situationen gebracht, die du nie erwartet hättest? (Welche?)

Ich bin stolz darauf, die Affordable Art Fair auf der ganzen Welt veranstaltet zu haben, angefangen bei New York, über Hampstead, Hamburg und Hongkong, bis hin zu Stockholm, Singapur. Sydney haben wir für 2022 im Visier! Auf dem Weg habe ich gelernt, wie unterschiedlich der Geschmack doch ist und wie der Kaufimpulse von Land zu Land verschieden ist. Es ist immer wieder eine unglaublich spannende und bereichernde Entdeckungsreise.

Jede Messe besitzt ein eigenes Wesen und fühlt sich anders an und bietet eine Vielfalt von Stilrichtungen für jeden Geschmack. Wir orientieren uns an lokalen Galerien und sorgen dafür, dass wir an jedem Standort ein Team haben, das den hiesigen Markt kennt. Es geht nicht darum, uns selbst in eine Affordable Art Fair zu katapultieren. Wir wollen ein pulsierendes, einladendes Umfeld für die beste heimische und internationale Kunst schaffen, um sie dem Publikum vor Ort zu präsentieren. Was weltweit gleich bleibt, ist unser Konzept bezüglich Zugänglichkeit, Bildung und Fun: ein vergnüglicher Tag umgeben von großartiger Kunst.

Was hast du sonst noch mit Martin Miller gemein?

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, eines der Kunstwerke, das ich gerne besitzen würde wäre Der Wanderer über dem Nebelmeer von Caspar David Friedrich. Es hat mich immer wieder inspiriert und immer wenn ich Motivation brauche, erinnert es mich daran, dass unternehmerische Ambition und Entschlossenheit ein Erfolgsgarant ist. Sowohl in Martin Millers unternehmerischem Abenteuer, als auch in mir selbst habe ich einen ähnlichen Ehrgeiz feststellen können.

Was ist das Verrückteste, was du je gemacht hast, um ein Ziel zu erreichen? Hat es zu einem genialen Erfolg geführt?

Vor vier Jahren, im Alter von 48, habe ich mich als Amateur-Jockey qualifiziert und dabei beim Eignungstest auf der Rennstrecke Leute übertroffen, die halb so alt waren wie ich, was eine Menge Training vorweg erfordert hat. Mit 50 habe ich habe ich einen 8-minütigen Plank gemacht und dieses Jahr habe ich 104 Liegestütz geschafft (2 für jedes Lebensjahr ... Wie lange werde ich das noch machen?).

In den letzten vier Jahren habe ich ebenso das Amateur-Pferdehindernisrennen Grand National auf dem Aintree-Circuit beendet und bin beim Cheltenham Festival vor 65.000 Zuschauern an den Start gegangen.

Wow, Will, das sind bemerkenswerte Leistungen!

Wir hoffen, dass du diese bald mit der Tatsache abrunden kannst, ein Martin Miller‘s Gin Aficionado & Genie geworden zu sein. Wir freuen uns, dass du dich uns angeschlossen hast!

Wenn Du mehr über Affordable Art Fair erfahren willst, hier sind die Links für seine Facebook, Twitter und Instagram.

Unsere Gins

Martin Miller’s Gin ist weithin als weltweit bester „Super Premium“ Gin anerkannt. Er hat in den letzten 15 Jahren mehr Auszeichnungen bei den weltweit führenden Spirituosenwettbewerben erhalten als jeder andere Gin.

OriginalMartin Miller Gin

Original

Unkonventionelle englische Destillation feinster Botanicals,
gemischt mit dem reinsten isländischen Wasser.
Wahnsinn oder Genial?
WestbourneMartin Miller Gin

Westbourne

Unterstützung von Innovation und Mixologen mit einem hocharomatischen Gin durch kunsthandwerkliche Präzision auf höchstem Niveau.
Wahnsinn oder Genial?
9 MoonsMartin Miller Gin

9 Moons

In England destillierter Gin, der in französischen Eichenfässern im kühlen und trockenen isländischen Klima reift. Wahnsinn oder Genial?
SummerfulMartin Miller Gin

Summerful

Ein preisgekrönter Gin, der mit Zutaten abgerundet wird,
in denen der Sommer Islands und Englands steckt. Wahnsinn oder Genial?
WinterfulMartin Miller Gin

Winterful

Aromen aus den Wintern Englands und Islands werden einem preisgekrönten Gin zugegeben.
Wahnsinn oder Genial?
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